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Segen wachse dir zu
mit dem wachsenden Licht
bis das Gesicht des Kindes
dein Herz überfüllt
und du
in den Gesang der Engel gehüllt
zum Segen wirst
zur Freudenbotin
zum grünenden Zweig
Eva-Maria Leiber * |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mitten in die letzten Vorbereitungen, die vielen kleinen Dinge, die oft in den Tagen vor Weihnachten noch zu erledigen sind, schicken wir Ihnen für einen Moment der Ruhe unsere vierte Geschichte zum Advent, die einfühlsam vom Weihnachtswunder erzählt: Vom Kind in der Krippe, das uns Menschen verändert. |
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Es war einmal ein Hirte, der lebte auf dem Felde in der Nähe Bethlehems. Er war groß und stark, aber er hinkte und konnte nur an Krücken gehen. Darum saß er meistens mürrisch am Feuer und sah zu, dass es nicht ausging. Die anderen Hirten fürchteten ihn.
Als den Hirten in der heiligen Nacht ein Engel erschien und die Frohe Botschaft verkündete,
wandte er sich ab. Und als sie sich aufmachten, um das Kind zu finden, so wie es ihnen der Engel gesagt hatte, blieb er allein am Feuer zurück. Er schaute ihnen nach, sah, wie das Licht ihrer Lampen kleiner und kleiner wurde und sich in der Dunkelheit verlor.

»Lauft! Lauft!« Was wird es schon sein? Ein Spuk, ein Traum. Die Schafe rührten sich nicht.
Die Hunde rührten sich nicht. Er hörte nur die Stille. Er stocherte mit der Krücke in der Glut.
Er vergaß, frisches Holz aufzulegen. Und wenn es kein Spuk, kein Traum wäre? Wenn es den Engel gab? Er raffte sich auf, nahm die Krücken unter die Arme und humpelte davon, den Spuren der anderen nach.

Als er endlich zu dem Stall kam, dämmerte bereits der Morgen. Der Wind schlug die Türen auf und zu. Ein Duft von Gewürzen hing in der Luft. Der Lehmboden war von vielen Füßen zertreten. Er hatte den Ort gefunden. Doch wo war nun das Kind, der Heiland der Welt?
Er lachte. Es gab keine Engel. Schadenfroh wollte er umkehren. Da entdeckte er die kleine Kuhle, wo das Kind gelegen hatte, sah das Nestchen im Stroh. Da wusste er nicht, wie ihm geschah. Er kauerte vor der leeren Krippe nieder. Was machte es aus, dass das Kind ihm nicht zulächelte, dass er den Gesang der Engel nicht hörte und Maria nicht bewunderte.
Was machte es aus, dass er nun nicht mit den anderen in Bethlehem durch die Gassen zog
und von dem Wunder erzählte. Was ihm widerfahren war, konnte er nicht mit Worten beschreiben. Staunend ging er davon.
Er wollte das Feuer wieder anfachen, bevor die anderen Hirten zurückkamen. Doch als er eine Weile gegangen war, merkte er, dass er seine Krücken bei der Krippe vergessen hatte.
Er wollte umkehren. Warum denn? Zögernd ging er weiter, dann mit immer festeren Schritten.
Max Bolliger |
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| Diese warmherzige Weihnachtsgeschichte finden Sie im |
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Bestellnr.: 042-0 |
Schritte ins licht
komm/ wir gehen/ in die zukunft/ ein schritt noch/
und wir betreten/ das neuland heute/
das leben lockt/ begegnungen warten/
helles und dunkles/ liegt vor uns/
wie du das neue empfängst/ ist bedeutsam/
angst ist keine/ gute ratgeberin
lass dich/ von der hoffnung leiten/
und vom vertrauen/ höre auf dein herz/
achte auf deine träume
Almut Haneberg |
aufwändig und schön gestaltet
mit Einlegeblatt zum Beschreiben
praktisch zum Versenden
mit farbigen Kuverts |
| Poetische Texte und zauberhaft zarte Illustrationen machen das Eschbacher Geschenkbuch »Die Zaubernuss« zu einem wunderschönen Farbtupfer in der Winterzeit. Erfreuen Sie sich an den kalten Tagen an mutmachenden Geschichten über Pflanzen, die trotz Kälte und Frost blühen. |
Eschbacher Präsent
Die Zaubernuss
Hoffnungsvolle Geschichten zur Winterzeit |
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Bestellnr.: 70073 |
Ausgewählt und zusammengestellt von Hanna Mühlbauer
Beim Winterspaziergang trifft man auf besondere Pflanzen wie die Zaubernuss, das Immergrün, das Schneeglöckchen und die Mistel. Sie begegnen Kälte und Frost auf ganz eigene Weise und bringen Farbe in die weiße Winterwelt. Ihre Geschichten machen Mut und öffnen die Augen für die Schönheit des Winters.
Die einfühlsamen, zarten Illustrationen von Gudrun Gaube geben den Geschichten und poetischen Kurztexten einen duftigen Rahmen.
Mit Geschichten von Angelika Wolff, Paul Arène, Maria Sassin, Ulrich Peters, Josef Guggenmos u.a.m. |
mutmachende Geschichten
Farbtupfer zur Winterzeit
fein und poetisch illustriert von Gudrun Gaube |
| Zum Jahreswechsel stellen wir Ihnen aus unserem Kartenprogramm zwei neue schön gestaltete Eschbachkarten vor: |
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Bestellnr.: 4274 |
Jahreswende
Der du allein der Ewge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten!
Jochen Klepper |
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Bestellnr.: 2154 |
Das alte Jahr vergangen ist
Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben |
Auf unserer Internetseite www.verlag-am-eschbach.de finden Sie viele weitere Anregungen und Geschenkideen für ruhige Festtagsabende und inspirierende Begleiter für das neue Jahr.
Wenn Sie bis zum 21.12. bestellen, verschicken wir Ihre Bücher noch vor dem Fest portofrei und senden Ihnen eine kleine weihnachtliche Überraschung.
Auch zwischen den Jahren sind wir für Sie da und bearbeiten gerne Ihre Bestellungen. |
Wir wünschen Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und hoffen, dass Sie diese besondere lichtvolle Zeit intensiv erleben und Kraft schöpfen können für das neue Jahr, das vor uns liegt. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und grüßen Sie herzlich aus dem Markgräflerland
Ihr Eschbach-Team |
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